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25.02.2016

In "The Cactus Explorer" ist ein Artikel erschienen, des sich mit den Zusammenhängen von Sulcorebutia cantargalloensis und S. luteiflora beschäftigt.

An Ende des Artikels wird S. luteiflora zu S. cantargalloensis v. torrepampensis umkombiniert. Die Namensänderung war erforderlich, weil "luteiflora" gelbblütig bedeutet und es keinen Sinn macht zur einer überwiegend gelb blühenden Art "cantargalloensis" eine Varietät "gelbblütig zu stellen.


Der Artiekel kann mit folgendem Link heruntergeladen werden

http://0nol.mj.am/link/0nol/7ivj4v1/a1/B19SBYR5r0CGSxEcoH4hFQ/aHR0cDovL3d3dy5jYWN0dXNleHBsb3JlcnMub3JnLnVrL2pvdXJuYWwxLmh0bQ

3.05.2015

Nachdem ich darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass meine "Gliederung der Gattung Sulcorebutia" Fehler aufweist und sowie nicht mehr up-to-date ist, habe ich diese Seite gelöscht. Eine aktuelle Gliederung der Gattung, so wie ich sie sehe, findet man im Flowerpoint Kakteenforum.

http://www.kakteenforum.com/t18195-anerkannte-taxa-und-synonyme-innerhalb-der-gattung-sulcorebutia

27.03.2015

ich habe in den letzten Monaten in Zusammenarbeit mit Daniel Schweich (er hat die meiste Arbeit gemacht), das Sulcorebutiabuch von Karl Augustin, Willi Gertel und Günther Hentzschel aus dem Jahr 2000 digitalisiert und dieses Ebook kann ab sofort von der Webseite "Cactuspro" heruntergeladen werden.

Hier der entsprechende Link:

http://www.cactuspro.com/biblio/de:augustin_gertel_hentzschel
 
Das meiste aus dem Inhalt des Buches gilt auch heute noch. Wir haben nur einige kleine  Korrekturen innerhalb des Buches vorgenommen und ich habe in einem Anhang die wesentlichsten Fehler berichtigt, die uns damals unterlaufen sind.

Ich hatte einige Fehler, die mir schon damals aufgefallen waren, auf einem Zettel notiert, der nun leider verschwunden ist. So erinnere ich mich ganz genau, dass an irgendeiner Stelle im Buch ein Satz plötzlich abbricht - der zweite Halbsatz fehlt. Trotz aller Mühe habe ich diesen Fehler beim Korrekturlesen nicht mehr gefunden, obwohl es eigentlich ganz offensichtlich war. Sollte jemand zufallig darauf stoßen, wäre ich für eine Rückmeldung sehr dankbar.


02.02.2015

In Succulenta Heft 1/2015 erschien ein Artikel mit dem Titel: „Neue Sulcorebutien aus dem Ayopayagebiet in Bolivien“. Neben der Vorstellung neuer Funde von Hansjörg Jucker aus den Jahren 2002 – 2010 wird ein neues Taxon, Sulcorebutia arenacea v. densispina, beschrieben. Den niederländischen Artikel begleiten eine große Zahl Farbbilder, hauptsächlich von Jucker. Eine englische Übersetzung wird in absehbarer Zeit in dem Online–Journal „Cactus Explorer“ erscheinen und die deutsche Version kommt in der Herbstausgabe von Echinopseen.

01.02.2015

In Kakteen und andere Sukkulenten Heft2/2015 ist ein recht interessanter Artikel von Peter Lechner zum Thema „Sulcorebutia crispata erschienen. Im Wesentlichen fasst der Artikel das zusammen, was ich auch in meinem Beitrag im Sulcorebutia–Lexikon geschrieben habe. Das Verbreitungsgebiet und die Variationsbreite werden sehr detailliert dargestellt und S. crispata v. crispata wird den benachbarten Taxa gegenüber gestellt. Erfreulich für mich ist, dass endlich einmal auch von anderer Seite klargestellt wird, dass der gesamte Komplex von S. tarabucoensis ssp. hertusii nichts mit S. crispata zu tun hat (ein Thema mit dem ich schon seit fast 30 Jahren gegen Wände renne) und dass S. lamprochlora eben auch nur eine S. crispata ist. Warum in diesem Zusammenhang nicht auch S. atropurpurea mit eingestampft wird, ist etwas unverständlich (wird überhaupt nicht erwähnt). Ebenfalls bedauerlich ist die Tatsache, dass nur eine völlig unverbindliche „Erweiterte Beschreibung“ veröffentlicht wurde. Eine formale Emendierung hätte der Sache gut getan. Nicht einverstanden bin ich mit der angedachten Einbeziehung von S. crispata v. muelleri. Zugegeben, diese Varietät unterscheidet sich von den nördlichsten S. crispata–Formen nur unwesentlich. Von der Mehrzahl der Crispaten, besonders aus der Nähe des Typus, ist sie aber sehr deutlich unterschieden. Allerdings ist das völlig isolierte, eng begrenzte Vorkommen und der sehr einheitliche Habitus schon allein Grund genug für eine Varietät.

2.10.2014

Zu S. vargasii v. viridissima

Pavel Hertus veröffentlicht in Kaktusy 3/214 einen schönen Artikel über einen Fund aus dem Verbreitungsgebiet von S. vargasii an der Straße von Vallegrande nach Postre Valle. Soweit ich das aus der deutschen Zusammenfassung verstehe, glaubt Hertus, es handle sich um S. vargasii v. viridissima Diers et Krahn. Ich bin seit einigen Monaten selbst Besitzer einiger Sprosse aus dieser Population und kann verstehen, wie es zu dieser Zuordnung gekommen ist. Da ich von einem guten Freund die Standortdaten dieser Pflanzen bekommen habe, konnte ich letztes Jahr sogar zu diesem Fundort reisen, habe ihn aber nicht wirklich erreicht. Ohne Zweifel handelt es sich um sehr schöne Formen von S. vargasii, allerdings nicht um die var. viridissima im Sinne von Diers und Krahn. Sie ist zwar ebenfalls hellgrün, aber Krahns Fund ist wesentlich feiner, fast immer weiß bis gelblich und mehr oder weniger anliegend bedornt. Auch ist der Typfundort mehr als 5 km von dem von Hertus et al. entfernt. Mehr möchte ich dazu auch im Sinne von Krahn und Diers nicht sagen.

28.6.2014

S. lada-horacekii - Kaktusy 50 (2) 2014


Seit geraumer Zeit beschert uns nahezu jede neue „Kaktusy“ eine Erstbeschreibung einer „neuen“ Sulcorebutia durch Rudolf Slaba. Bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass eigentlich jede dieser Beschreibungen überflüssiger ist als die vorhergehende. Meist werden altbekannte Sulcopopulationen mit neuen Namen versehen. So ist es auch wieder mit der Beschreibung von S. lada–horaceckii Slaba. Es handelt sich um eine etwas abgelegene Population von S. azurduyensis var. sormae die schon vor über 10 Jahren von Jucker und später auch von anderen Sulcofreunden in der Nähe von Est. Troja in der Cord. Mandinga gefunden wurden. Gertel & Jucker (2012) haben ausführlich über die Pflanzen berichtet und auch zahlreiche Bilder veröffentlicht. Geradezu absurd ist die Behauptung, dieser Fundort wäre geographisch isoliert. Alleine in meiner Datenbank sind im näheren Umkreis von Troja in der gleichen Höhenlage etwa 15 bekannte Fundorte gelistet.

So sehr ich mich über eine Neubeschreibung einer "guten" neuen Art freuen würde - egal von wem - aber sämtliche Beschreibungen der letzten Zeit von Slaba et al. gehören auf den Taxonomie-Schrotthaufen.

Beste Grüße

Willi

Gertel, Willi & Jucker, Hansjörg (2012): Sulcorebutia azurduyensis var. sormae comb. et stat. nov. - Een nieuwe varieteit uit de zuidelijke Cordillera Mandinga, Chuquisaca,Bolivia –Succulenta, 91 (3): 118-124

Gertel, Willi (2012): Sulcorebutia azurduyensis var. sormae - eine neue Varietät aus der südlichen Cordillera Mandinga, Chuquisaca, Bolivien
Echinopseen, 9 (2): 55-60

9.3.2014

Liebe Sulcofreunde,

mir ist leider vor einigen Tagen ein schwerer Fehler unterlaufen, indem ich versehentlich einen noch nicht veröffentlichten Artikel von Prof. Lechner zum Download angeboten habe, den dieser mir nur zur Information zugeschickt hatte. Ich habe den Link inzwischen gelöscht und entschuldige mich bei Herrn Prof. Lechner in aller Form. Mir tut dieser Fehler unendlich leid.

09.02.2014




















Sulcorebutia luteiflora RMR0921/1


Im neuen Heft (1/2014) der Succulenta hat Johan de Vries eine Sulcorebutia luteiflora beschrieben. Es handelt sich dabei um eine Sulco, die Roland Müller und de Vries vor einigen Jahren bei Torrepampa, westlich von San Pedro gefunden haben. Die Pflanzen sehen auf den ersten Blick aus wie manche S. crispata, blühen aber ausschließlich gelb. Davon leitet sich ja auch der Name ab. Leider ist die Namenswahl recht unglücklich, denn bei S. luteiflora handelt es sich um eine enge Verwandte von S. cantargalloensis und die blüht ebenfalls überwiegend gelb. De Vries stellt zwar die Vielfarbigkeit der Blüten von S. cantargalloensis heraus, Tatsache ist aber, dass wir über Jahre hinweg, nachdem Jucker S. cantargalloensis gefunden hatte, der Meinung waren, diese blühe ausschließlich gelb. Erst als meine Frau und ich 2001 zum Cerro Cantargallo kamen und den ganzen Berghang voll mit blühenden Pflanzen vorfanden, stellte sich heraus, dass es neben den gelben und ganz wenigen orangefarbene auch rote und magenta Blüten gibt. Mindesten aber die Hälfte der Pflanzen blüht gelb (wir haben gezählt). Jucker fand weiter nördlich weitere Standorte und auch dort gibt es fast ausschließlich gelbe Blüten. Darüber hinaus hat der Schweizer bei seiner Tour, entlang dem Ostrand der Cord. Mandinga bis nach Torrepampa, ziemlich eindeutig beweisen können, dass es offensichtlich eine nahtlose Verbindung zwischen S. cantargalloensis und S. luteiflora gibt, die de Vries vermutlich (leider ist mein Niederländisch nicht gut genug, das ich den Artikel in allen Details verstehen könnte) weitgehend ignoriert. Von daher gesehen, wäre es sinnvoll gewesen, S. luteiflora als Varietät von S. cantargalloensis zu beschreiben.

Mehr zu diesem Thema und auch die Umkombination in folgendem Artiekl

Gertel, Willi & Jucker, Hansjörg (2016): Sulcorebutia cantargalloensis Gertel, Jucker & de Vries and S. luteiflora de Vries - two species? The Cactus Explorer, 15 20-30

Der Artikel kann mit dem folgenden Link heruntegeladen werden


http://0nol.mj.am/link/0nol/7ivj4v1/a1/B19SBYR5r0CGSxEcoH4hFQ/aHR0cDovL3d3dy5jYWN0dXNleHBsb3JlcnMub3JnLnVrL2pvdXJuYWwxLmh0bQ

Sulcorebutia cantargalloensis VZ254/1

Eigentlich hätte gerade de Vries das klar erkennen müssen, denn bei seiner Aufsammlung von S. cantargalloensis (VZ254) gibt es einen Klon, der ohne Blüte problemlos als S. luteiflora durchgehen würde. Umgekehrt ist es auch so, dass man beim Betrachten der Blüte von S. luteiflora sofort an die von S. cantargalloensis erinnert wird.


Dazu kommt noch, dass die Diagnose der neuen "Art" ziemlich fehlerhaft ist. So wird behauptet, im Gegensatz zu S. luteiflora sprosse S. cantargalloensis sehr stark. Das stimmt einfach nicht. Erstens findet man in der Natur recht selten sprossende Pflanzen (es sei denn sie wurden abgefressen) und zweitens: in meiner Sammlung stehen insgesamt mindestens 30 S. cantargalloensis und kaum eine davon hat Sprosse. Auch bei den von de Vries gezeigten vier S. cantargalloensis hat nur eine Sprosse.  

Der zweite Fehler liegt in der Bewertung der Häufigkeit der Blütenfarben. Dabei steht bei de Vries violett an erster Stelle und gelb erst an dritter Stelle hinter rot. Das widerspricht meinen Erfahrungen total (siehe oben). Ich kenne persönlich 3 Fundorte von S. cantargalloensis und an allen drei gibt es mindestens 50% gelbblütige, violett steht wahrscheinlich mit großem Abstand an zweiter Stelle und rot kommt nur recht selten vor, orangefarben ist eher die Ausnahme. Dieses Bild zeigt sich übrigens auch bei Aussaaten. Wie schon oben erwähnt, kennen wir inzwischen mehrere Standorte von S. cantargalloensis, wo es fast ausschließlich gelbblütige Pflanzen gibt. Lustigerweise sind auch auf der Standortaufnahme in diesem Beitrag 4 oder 5 gelbblütige Pflanzen zu sehen, 3 blühen violett und eine Blüte scheint rot zu sein.

Zieht man diese beiden Feststellungen in Betracht bleibt von der Differnzialdiagnose eigentlich nur noch die unterschiedliche Dornenfarbe und, wie gesagt, es gibt auch helldornige S. cantargalloensis  

3.12.2012

Da die Struktur meine Homepage das nicht hergibt, habe ich von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, innerhalb des Kakteenforums ein "Sulcorebutia-Lexikon" aufzubauen. 
Nach 3½ Monaten ist das Fachforum Sulcorebutia an einem vorläufigen Ziel angelangt. Ich habe nun zu allen Arten und Varietäten Beiträge ausgearbeitet und jeder kann sich hoffentlich ein Bild über die einzelnen Taxa machen. Ich habe das Fachforum dank der Freiheiten, die mir von Daniel eingeräumt worden sind, nach meinen Vorstellungen gestalten können. Mir ist dabei völlig klar, dass es andere Vorstellungen gibt, wie man so etwas gestalten kann und es ist ganz sicher nicht unumstritten, wie ich mit verschiedenen Taxa ungegangen bin. Alle Beiträge spiegeln meine persönliche Meinung wieder, aber sie lassen auch Platz für andere Ansichten. Diese muss man nur äußern. Ich habe in den vergangen Monaten einige Fragen zu bestimmten Beiträgen erhalten und hoffe, diese befriedigend beantwortet zu haben. Ich hoffe darüber hinaus, dass auch in Zukunft Fragen und Anregungen kommen werden, wobei ich es vorziehen würde, wenn das öffentlich geschähe, denn dann könne alle Interessierten von dem Frage–und–Antwort–Spiel profitieren. Das kann man im Rahmen der Diskussionsbeiträge  im Kakteenforum oder man kontaktiert mich hier über die Kontaktseite. Ich freue mich über jede Reaktion - auch über Kritik.

http://www.kakteenforum.com/f184-fachbeitrage-sulcorebutia  

Alles Weiter entnehme man bitte den "Vorbemerkungen zu den Fachbeiträgen Sulcorebutia" über den obigen Link


09.03.2012

Sulcorebutien – Kleinode aus Bolivien 
Index   zusammengestellt von Willi Gertel und Wolfgang Latin (März 2012) 

 Seit dem Erscheinen unseres Buches haben wir viel Lob, teilweise sogar begeisterte Zustimmung erfahren. Einer der wenigen Kritikpunkte war der, dass man einen Index vermisste. Viele Leser fanden es schwierig, nach einem bestimmten Namen oder einer Feldnummer zu suchen, wenn man nicht genau wusste, welcher der Gruppen diese zugeordnet waren.   Diesem Umstand haben wir jetzt Rechnung getragen und liefern einen Index der beschriebenen bzw. erwähnten Taxa und der Feldnummern nach.
Es ist sicherlich nachvollziehbar, dass die Erstellung dieses Index einen erheblichen Arbeitsaufwand erforderte. Wir haben allerdings nicht die Absicht uns diese Leistung bezahlen zu lassen, sondern erbitten dafür einen Unkostenbeitrag von €5,– plus Porto, den wir in vollem Umfang an Plan International spenden werden. Wir kennen die segensreiche Arbeit dieser Organisation in Bolivien von eigenem Ansehen (Gertel) und halten es für eine gute Idee, gerade mit einer Arbeit, die sich mit bolivianischen Kakteen beschäftigt, eine Spende für Plan International zu sammeln.  
Falls gewünscht, kann für zusätzliche €2,– auch eine CD mit einer Excel–Datei mit diesem Index erworben werden. Auch davon geht der Hauptanteil an Plan International.   Der ausgedruckte Index umfasst 17 DIN A4 Seiten. Weitere Informationen zum Bezug erhalten Sie über die Kontaktseite 

Da das Projekt von Plan International inzwischen ausgelaufen ist, gehen weitere Gelder in ein anderes Projekt in Bolivien. Darüber werde ich zu gegebener Zeit informieren.


30.10.2011

Im Novemberheft von "Kakteen und andere Sukkulenten" wurde meine Erstbeschreibung von Sulcorebutia tiraquensis var. huanacuniensis veröffentlicht. Als Holotyp für diese Varietät wurde die Pflanze G183 Klon 8 hinterlegt (Bild oben).

Leider haben sich in der Tabelle am Ende des Artikels zwei Druckfehler eingeschlichen. Dort sollte "S. tiraquensis var. totorensis" stehen und nicht "torotensis". Ich bitte dies zu entschuldigen.




26.1.2011


die neue 7. Auflage ist fertig und kann ab der ersten Februarwoche bestellt werden. Bezieher früherer Auflagen erhalten am Wochenende automatisch eine entsprechende Info per Email (falls die Email-Adresse noch stimmt). Aus Kostengründen werden keine schriftlichen Infos verschickt. Ich verweise hier auf unsere Kleinanzeige in KuaS Heft 3.

Die neue Auflage enthält eine sehr große Zahl neuer Feldnummern, 2 ganz neue Listen und zahlreiche neue Cross-Referenzen. Trotzdem beträgt der Umfang des Kompendiums nur 123 Seiten, also 6 Seiten mehr als die 6. Auflage. Das konnten wir erreichen, weil wir auf Bilder verzichtet  (wir dachten, in unserem neuen Sulcorebutiabuch gibt es genügend Bilder) und den freien Raum konsequent genutzt haben.

Dadurch und durch weitere Sparmaßnahmen  ist es uns auch gelungen, die 7. Auflage zum gleichen Preis wie die 6. Auflage anbieten zu können. Wie immer, erhalten Bezieher der letzten Auflage das Kompendium zu einem Sonderpreis.

Achtung!
nachdem wir den Druckauftrag für das Kompendium erteilt hatten, erreichte uns die Nachricht, dass eine Pflanzenpopulation, die wir als S. azurduyensis v. mandingaensis beschreiben wollten (das Manuskript war schon bei der KuaS–Redaktion eingereicht), in der tschechischen Zeitschrift Kaktusy Heft 1/2011 (erscheint im Februar) als S. sormae beschrieben wird. Wir haben daraufhin unser Manuskript zurückgezogen. Folgedessen gilt im Kompendium für die Feldnummern, die als S. azurduyensis v. mandingaensis nom. prov. bezeichnet sind, der Name Sulcorebutia sormae.   Es tut uns leid, aber es war zu spät, das noch zu ändern.




24.10.2010

Korrigenda

Man kann sich noch so viel Mühe geben - Fehler kommen leider trotzdem vor. Nun tauchen auch die ersten Fehler in unserem Buch auf. Wir wollen diese nicht vertuschen oder unter den Tisch kehren, sondern sie an dieser Stelle aufzeigen und die Korrektur dazu liefern. Sollten Sie, lieber Besucher dieser Seiten einen Fehler entdecken, bitte melden Sie sich und machen Sie uns darauf aufmerksam.

S. 33: auf dieser Seite und bei den Bildern zu S. steinbachii v. markusii wird mehrfach die Ortschaft Sivingani erwähnt. Auf manchen Karten findet man diese Schreibweise, auf anderen und auch in Google Earth wird die Ansiedlung "Sivincani" geschrieben. Beides ist richtig.

S.129: 3. und 10. Zeile linke Spalte: nicht "S. purpurea v. santiaginiensis" sondern "S. santiaginiensis". Die Umkombination zur Varietät ist nur für Weingartia gültig.

S.275, Abb.1218: korrekt: WK 986/F1/Ge1

S. 299/301: hier wurde ein halber Satz unterschlagen. Korrekt ist: Bei letzterer muss angemerkt werden, dass sich dieser Name nicht auf die Cuesta de Sama




15. Oktober 2010

Vermutlich ist es einem Großteil der Besucher dieser Seiten schon längst bekannt, dass die neue Sonderpublikation der "Deutschen Kakteengesellschaft" mit dem Titel: "Sulcorebutien - Kleinode aus Bolivien" erschienen ist. Dieses Buch mit 322 Seiten und fast 1400 Farbbildern ist der 5. Band dieser attraktiven Reihe für die Kakteen- und Sukkulentenfreunde. Leider ist es nur für Mitglieder der DKG, GÖV und SKG erhältlich und auch nur in einem Exemplar pro Mitglied. Es sind wohl rechtliche Gründe, die es verbieten, das Buch einem größeren Kreis anzubieten. Uns als Autoren wurden einige Gratisexemplare zugestanden, die wir aber benötigen um den Leuten unseren Dank abzustatten, die uns bei der Zusammenstellung dieses Buches geholfen haben. Das heißt, wir sind nicht in der Lage zusätzlich Bücher zu verkaufen oder zu besorgen. Meine Empfehlung wäre: Mitglied der "Deutschen Kakteengesellschaft" werden. Das wäre für uns, die Autoren und für die Verantwortlichen der DKG die beste Belohnung für ihre Mühen.

Die ersten Stimmen zu unserem Buch in Internetforen, über Email oder per Post sind sehr positiv bis fast euphorisch, was Wolfgang Latin und mich natürlich sehr freut. Aus diesem Grund ist es uns ein Anliegen klarzustellen, dass dieses Buch nur möglich geworden ist, weil der Präsident der DKG, Herr Andreas Hofacker uns vor fast 2 Jahren gebeten hatte, die Kakteen der Gattung Sulcorebutia in einem Buch möglichst umfassend mit Bildern darzustellen. In seinen Händen lag schließlich auch die gesamte Organisation und die abschließende redaktionelle Bearbeitung. Der enorme Umfang des Werkes mit einer so großen Zahl an Farbbilder war machbar, weil das verstorbene Ehepaar Rudolf und Irmgard Oeser der Deutschen Kakteengesellschaft einen größeren Geldbetrag gespendet hatte, womit ein Großteil der Kosten gedeckt werden konnten und der geradezu "lächerliche" Preis gehalten werden konnte. Ein ganz großes Lob schließlich geht an Konrad Herm, dem die Gestaltung und die Produktion dieses Buches oblag. Man kann seine Leistung überhaupt nicht hoch genug einschätzen, denn es bedeutete einen unglaublichen zeitlichen Aufwand, fast 1400 Bilder zu bearbeiten, ordnungsgemäß zusammenzufassen und entsprechend innerhalb des Buches zu platzieren. Ihm müssen wir, die Autoren und alle Kakteenfreunde, die dieses Buch vielleicht schon in Händen halten oder es vielleicht in den nächsten Tagen bekommen, sehr dankbar sein.

1. September 2010

Vitanal sauer/kombi

Inzwischen kann es als erwiesen angesehen werden, dass Vitanal sauer/kombi den gefürchteten "Schwarzen Pilz" erfolgreich bekämpft. Dieses Mittel kann als absolut ungefährlich angesehen werden (es stinkt halt), obwohl es eine geringe Menge Salpetersäure enthält. Vielleicht ist das sogar das Geheimnis des Erfolgs, denn der sehr niedrige pH-Wert entzieht wahrscheinlich dem Pilz (weiß eigentlich jemand genau, was dieser ominöse "Schwarze Pilz" genau ist?) die Lebensgrundlage.

Sowohl in meiner Sammlung (hauptsächlich bei S. camargoensis), als auch in der Sammlung von Hansjörg Jucker - und der hatte enorme Probleme mit dem Pilz bei Aylostera, Lobivien und bei manchen Sulcos - ist der Pilz ausgerottet. Ich bin bei der Bekämpfung wie folgt vorgegangen: Die betroffenen Pflanzen werden einige Wochen lang mehrmals mit einer wässrigen Lösung (bis zu 30ml/Liter) von Vitanal sauer/kombi kräftig gesprüht. Bei besonders hartnäckigen Fällen habe ich die infizierten Stellen zu Beginn der Behandlung mit einer Lösung von 10ml Vitanals in 90ml Wasser bepinselt.

Mai 2010

Leider habe ich momentan nicht die Muse, meine "Wer bin ich" Seite neu zu gestalten. Deswegen hier erst einmal ein paar Sätze zur aktuellen Entwicklung.

Ursprünglich hatte ich geplant, aus Altergründen meine Frühbeete auf Garage und Schuppen in den nächsten Jahren nach und nach zu eliminieren und alle Sulcos zu ebener Erde unterzubringen. Die Umstände haben mich nun gezwungen, diesen Prozess etwas zu beschleunigen und ich kann heute verkünden: auf dem Dach der Garage stehen keinerlei Kakteen mehr. Schon im letzten Jahr habe ich das Gewächshaus im Garten weitgehend geleert indem ich mich von einem Großteil meiner Propfungen getrennt habe. Das ergab Platz für über die Hälfte aller Pflanzen, die in den Frühbeeten auf dem Garagendach standen (und es hat mir einige Euros an Heizkosten eingespart). Vor Ostern habe ich nun ein neues Frühbeet mit einer Stellfläche von 300 mal 100 cm gebaut. Dieses steht vor dem dunklen Flechtzaum, den man auf dem Winterbild der "Wer bin ich" Seite unten links sieht, neben der Garage. Die Sulcos erhalten zwar nicht mehr ganz soviel Sonne wie vorher, aber ansonsten ist dieser Stand ideal. Von den Frühbeeten auf dem Garagendach sind einige schon abgebaut, die Heizungen etc. sind schon komplett demontiert und der restliche Rückbau erfolgt im Laufe des Jahres. Mein Ziel ist es auch die Frühbeete auf dem Schuppen zu räumen, aber das hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab, wie schnell das gehen kann. An dieser Stelle schon einmal ein Bild des neuen Frühbbeetes.



26.06.2009

Ab sofort stehen auf der Seite "Kontakt" (ganz unten) einige Artikel unter meiner Beteiligung aus Echinopseen zum Download bereit.

17.8.2007

Im "American Journal of Botany", einem der weltweit renommiertesten Botanik-Journale, ist im Augustheft ein Artikel von Frau Dr. Christiane Ritz und ihren Mitarbeitern erschienen, in dem die Ergebnisse von DNA-Untersuchungen veröffentlicht werden, die an der Universität Jena unter maßgeblicher Beteiligung der "Studiengemeinschaft Südamerikanische Kakteen e.V." (SSK) durchgeführt worden sind.

Herausragendes Ergebnis dieser Studie ist, dass die Gattung Rebutia sensu Hunt et al. nicht monophyletisch ist. Konkret wurde festgestellt, dass Aylostera und Mediolobivia nicht näher mit Rebutia s.str. verwandt sind und dass Sulcorebutia/Weingartia eine Schwestergattung von Rebutia ist. Rauschs Annahme, dass Mediolobivien kleine Lobivien seien, konnte nicht bestätigt werden. Erstaunlicherweise hat sich gezeigt, dass Aylostera und Mediolobivia, die ja schon seit Jahrzehnten unter Rebutia geführt worden sind, weniger nah mit Rebutia verwandt sind als die Sulcorebutia/Weingartia-Gruppe. Auch eine nahe Verwandtschaft von Sulcorebutia/Weingartia mit Gymnocalycium konnte ausgeschlossen werden.

Bedeutsam für den Sulcorebutiafreund ist das Ergebnis, dass Sulcorebutien und Weingartien (ebenso wie Cintia) auf Gattungsebene nicht zu trennen sind. Gleiches gilt für Aylostera und Mediolobivia.

Wer sich näher mit den Ergebnissen dieser Studie beschäftigen will, kann den Artikel gegen Gebühr von US$7,- von der Hompage des "American Journal of Botany" herunterladen.

Zum American Journal of Botany








Folgende Internetseiten könnten für Sie von Interesse sein (Sie können mir gerne Vorschläge unterbreiten, wie ich diese Liste erweitern kann):


Homepage der Deutschen Kakteengesellschaft

Kakteenweb.de


Sulcoseite von Claude Bourleau (in Französisch und Englisch)
Claude Bourleau hat mit großem Aufwand eine sehr ansprechende Sulcorebutiaseite gestaltet. Neben vielen Bildern, übersichtlich nach Taxa gegliedert, findet man jede Menge nützlicher Informationen. Außerdem stehen verschiedene Veröffentlichungen in englischer und französischer Übersetzung und teilweise sogar im Originallayout zum downloaden zur Verfügung.


Cactus und Co.

Kakteensammlung von Reinhart Schade
Neben anderen Kakteen auch viele Bilder von Sulcorebutien und Weingartien

http://www.kakteenforum.com
eine sehr informative Internetadresse mit unzähligen Tipps und Informationen rund um das Kakteenhobby. Im Unterforum "Fachbeiträge" findet man ein komplettes Sulcorebutia-Lexikon, das von mir bearbeitet wird und ständig aktuell gehalten wird.

http://www.kakteenforum.com/f184-sulcorebutia-lexikon

Unter "Fachbeiträge" gibt es eine Diskussionsseite, innerhalb derer Neuigkeiten aus der Welt der Sulcorebutien diskutiert werden und im Rahmen derer auch Fragen an mich und andere Teilnehmer gestellt werden können. Um Bilder im Forum sehen zu können, muss man sich registrieren, was völlig problemlos und unverbindlich machbar ist. Achtung: wer nicht selbst auch etwas im Forum schreibt, wird nach einer gewissen Zeit wieder gelöscht - also nicht wundern, wenn plötzlich keine Bilder mehr zu sehen sind - neu registrieren.

http://www.kakteenforum.com/f186-diskussion-zu-den-fachbeitragen


Letzte Änderung am 25.02.2016