So können Sie Ihre Tomaten schützen

Die Braunfäule (Phytophthora infestans) kann jedem Hobbygärtner die Laune verderben. Sie ist eine Pilzkrankheit und tritt Mitte Juli, wenn der Boden warm genug ist, an den Pflanzen auf. Der Pilz kann sich eigenständig zwar nur wenige Millimeter pro Woche bewegen, jedoch geht durch Spritzwasser zusätzlich Gefahr von ihr aus.
Oft kommt die Kraut – und Braunfäule mit verseuchter Erde oder zugekauften Pflanzen oder Knollen in den Garten. Was dabei helfen kann, den Pilz einzudämmen und weitere Trick finden Sie hier im Text.

Ein Dach für die Tomatenpflanzen

Bauen Sie ein Dach für die Tomaten. Das hilft dabei, die Pflanzen vor Regen und somit vor Spritzwasser zu schützen. Denn wer kennt es nicht – egal, ob Sie mit dem Gartenschlauch oder der Gießkanne Ihre Tomaten gießen, dabei spritzt immer etwas Wasser an die Pflanzen. Auch, wenn der Regen von oben auf Ihre Tomaten herunterprasselt, entsteht Spritzwasser. Schützen Sie also Ihre Pflanzen, indem Sie Ihnen ein kleines Dach bauen. Des Weiteren kann eine lockere Schicht Mulch helfen, wenn sie schnell trocknen kann und nicht zu fest gepresst ist. Der Mulch hilft dabei, den Pilz zu reduzieren. Die Sporen des Pilzes bewegen sich im Wasserfilm und sterben bei Austrocknung.

Seitentriebe entfernen

Jeder Hobbygärtner weiß, dass das Entfernen der Seitentriebe, die sogenannten Geiztriebe, mehr Ertrag bringt. Dadurch wird mehr Energie in die Entwicklung von Trieben und Blättern gesteckt und die Pflanze wächst schneller. Wächst sie schneller, entfernt sie sich schneller vom Boden und demnach auch vom Pilz. Wenn Sie jetzt noch Fruchtbestände entfernen, hat die Braunfäule es nicht so leicht, auf die Pflanze zu gelangen. Schneiden Sie die Blätter unterhalb der ersten Tomaten-Rispen ab. Die Braunfäule breitet sich am Stiel nicht so schnell aus wie auf Früchten oder Blättern. Entfernen Sie also schon bei einem ersten, leichten Befall großzügig alle betroffenen Blätter mit Stängeln. Dünnen Sie auch das übrige Laub aus.

Braunfäule bei anderen Pflanzen

Leider sind nicht nur Tomatenpflanzen von der Braunfäule betroffen. Der Pilz breitet sich auch besonders gerne bei Kartoffeln oder Gewächshausgurken und -paprika aus. Hier ist es ebenfalls wichtig, die Seitentriebe zu kappen.

Wie Sie Braunfäule im Garten vermeiden/ vorbeugen

Wenn die Tomatenpflanzen im Juli und August bereits Rispen mit Früchten haben, können Sie die unteren Blätter entfernen. Somit verringern Sie die Blattmasse und die Pflanzen trocknen nach einem Regenschauer gut und schnell ab. Pflanzen Sie die Tomaten nicht zu dicht nebeneinander. Bei Stabtomaten sollte der Abstand ca. 50 cm betragen, bei Buschtomaten mindestens 60-80 cm. Sollten Ihre Pflanzen bereits betroffen sein, können Sie Ackerschachtelhalm-Sud spritzen. Das Hausmittel stärkt die Pflanzen.

Begünstigt wird die Krankheit durch kühles, feuchtes Sommerwetter, was wir in Deutschland diesen Sommer besonders gut kennen.

Die Braunfäule ist also dieses Jahr deutschlandweit ein besonderes Problem. Letzten Endes ist das ein Glücksspiel – wie im Casino. Eine weitere gute Idee für verregnete Sommertage und eine echte Alternative für alle, deren grüner Daumen etwas schwächer ausgeprägt ist. Möchten Sie Ihr Glück im Casino auf die Probe stellen, hier finden Sie auch in Ihrer Nähe ein Casino.

Bildquelle: pixabay.com

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